Interessantes über den Olivandenhof

Veröffentlicht auf 11. Dezember 2008




Im 13. Jahrhundert stand an der Stelle des heutigen Olivandenhofes ein Klostergebäude mit  Kirche. Es hatte den Namen "Zum Olvunden".
"Olvund", "Olivond", und "Olivand" sind damalige Bezeichnungen für Elefanten.

Der  "Olivundenhof" wurde später zu Kloster und Kirche "Santa Maria ad Olivas", der Heiligen Maria zu den Oliven, einem Franziskaner Laienbrüderorden. Der Weg vom Neumarkt zum Olivandenhof heißt Olivengasse. Er ist jetzt allerdings keine "eigenständige", öffentliche  Straße, sondern befindet sich innerhalb der Neumarktpassage.

Das Haus "Olivandenhof" mit seiner teilweise noch vorhandenen Fassade wurde 1913 von Hermann Pflaume gestaltet. Pflaume war ein in Köln bekannter und gefragter Architekt, der etliche Bauten errichtete. Teilweise erhalten sind noch das Haus der Kölnische Rückversicherung, das Haus Hindenburg am Neumarkt und eben die Fassade der Olivandenhof. Dort brachte er über dem Haupteingang (am Ende der Olivengasse) die Jugendstil-Inschrift "Olivandenhof" an, die heute noch zu sehen ist.

Nach einigen Jahren Nutzung des Olivandenhof als Einkaufspassage mit gemischten Einzelhandelsgeschäften und Gastronomie 1988 bis Oktober 2004 wurde der Gebäudekomplex entkernt und die Fa. Globetrotter angesiedelt.
Die ovale Glaskuppel, die den Olivandenhof überdacht, hat 28,60 Meter Durchmesser. Das in rund 29 Metern Höhe über der Zeppelinstraße liegende Glasdach ist 13,50 Meter breit und ca. 68 Meter lang.
Die mit dem Glasdach überbaute Straße war zuvor keine Fußgängerzone, sondern eine öffentliche Straße. An dieser Straße befanden sich vor dem Umbau diverse, einzelne Häuser mit Geschäften und Restaurants.

Geschrieben von Die Sachensucherin